Stationärer Handel ist (noch) nicht vernetzt

17.02.2014

BSI befragte die Teilnehmer der NEOCOM zum Thema Multichannel-Management. Die Ergebnisse: Die Kanalvielfalt nimmt zu. In der Vernetzung der Kanäle liegt die Herausforderung. Der physische Point of Sale ist erst in einem Drittel der Unternehmen eingebunden. Dabei sehen die Teilnehmer genau darin verbesserte Chancen in Bezug auf Kundenloyalität und Verkauf. Zwei Tage voll mit spannenden Vorträgen, interessanten Diskussionen und intensivem Networking liegen hinter den Besuchern und Ausstellern der NEOCOM 2013. Der ehemalige Deutsche Versandhandelskongress fand von 29. bis 30. Oktober erstmals im Areal Böhler in Düsseldorf statt. Die ehrwürdige Industriekulisse bot den passenden Rahmen für 1.000 Kongressteilnehmer, 3.500 Messebesucher und 170 Aussteller. Unter dem Motto „Connecting Commerce“ wurde auf dem Kongress intensiv über die Zukunftstrends, Strategien und Konzepte der Branche diskutiert. So auch am BSI Stand. 202 Teilnehmer nahmen sich hier Zeit für die Umfrage zum Thema Multichannel und der Vernetzung der Kanäle – vom Online Shop bis zum stationären Handel. Die Umfrage zeigt den Wandel von Versandhandel, E-Commerce und stationärem Handel vom Single- zum Multichanneling: Boten Händler ihre Ware in der Vergangenheit über einen oder ein paar wenige Kanäle feil, steht den Kunden heute eine Vielzahl an Kontaktpunkten zur Verfügung. Die E-Mail hat dabei mit 22.5 Prozent das Telefon mit 21 Prozent überholt. Webformulare und Social Media sind klar auf dem Vormarsch.

Zurück