Sommerschlussverkauf endet am Wochenende / Einzelhandel zieht bescheidene Bilanz

04.08.2011

Der bayerische Einzelhandel hat eine bescheidene Bilanz des Sommerschlussverkaufs (SSV) gezogen. Viele Geschäfte hätten zwar ihre Lager größtenteils räumen können, um Platz für die Herbstware zu schaffen, so der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Bayern (HBE), Dr. Martin Aigner. „Damit ist der eigentliche Hauptzweck des Sommerschlussverkaufs erreicht worden. Leider haben jedoch nicht alle Einzelhandelsunternehmen die Umsätze des Vorjahres erreicht.“

Wetter macht Handel Strich durch die Rechnung

Zum Start des SSV war die Nachfrage insbesondere nach Sommerbekleidung und Bademoden wegen des schlechten Wetters schwach. Aigner: „Regen und kühle Temperaturen haben uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Positiv bemerkbar machte sich dann Anfang dieser Woche die Rückkehr des Sommers mit Sonnenschein und steigenden Temperaturen.“ Insbesondere in der zweiten Woche des SSV habe deshalb die Nachfrage nach Sommerbekleidung angezogen. Der Handel hofft an diesem Wochenende auf einen versöhnlichen Endspurt. Aigner: „Da wegen des schlechten Wetters noch Sommerbekleidung vorhanden ist, wartet auf die Kunden auch nach dem Ende des SSV immer noch Markenware zu reduzierten Preisen.“

SSV weiterhin gefragt

In Bayern haben sich wieder rund drei Viertel aller Einzelhandelsgeschäfte an dem freiwilligen Schlussverkauf beteiligt. Die Verbraucher konnten sich über Preisnachlässe bis zu 50 Prozent und in der Spitze bis zu 70 Prozent freuen. Seit dem Fall der gesetzlichen Einschränkungen können im ganzen Jahr preisreduzierte Waren angeboten werden. Trotzdem halten viele Einzelhändler an dem traditionellen Schlussverkauf fest.

Der Sommerschlussverkauf endet in den meisten bayerischen Städten und Gemeinden am kommenden Samstag (6. August). 

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